Gewinne 3x3 Stunden kostenloses Coaching

Kostenlose 6-Wochen E-Mail Challenge «Be a Leader»

Im Stress wählst du das Vertraute. Genau das ist das Problem.

Lesedauer: 4 Minuten

Es geht nicht darum, was der andere sagt. Es geht darum, was du wahrnimmst.

Du willst klar denken, den Überblick behalten, gelassen bleiben und souverän führen. Aber unter Druck greift dein System zu alten Mustern. Grübeln statt Fühlen. Tempo statt Innehalten. Kontrolle statt Loslassen. 

Dein Körper weiss es längst. Nur hörst du nicht hin.

Warum wir im Stress in den Kopf flüchten

Sorgenvolle Gedanken und Ängste reizen unser Nervensystem. Grübeln ist Beschäftigung für den Kopf, ohne ins Fühlen zu kommen. Der Stress drückt vom Körper in den Kopf … und der tut ganz und gar nicht, was uns gut täte.

Wir wollen nicht fühlen. Ungewohnt und unangenehm.

Ich kenne das gut. Um meine unangenehmen Emotionen nicht zu fühlen, habe ich mich jahrelang mit Arbeit eingedeckt. Das gab mir ein gutes Gefühl. „Habe was geleistet“, und ich galt als produktiv. Der damit einhergehende Dopamin-Kick hat mich süchtig gemacht. Funktioniert hat es langfristig trotzdem nicht. Irgendwann holt dich der Körper ein. Bei mir waren es Rückenschmerzen, die zum Bandscheibenvorfall mutierten und innere Leere.

Das Nervensystem sucht Sicherheit, keine Lösungen

Wenn unser System gestresst ist, wählen wir immer das Vertraute. Das gibt Sicherheit. Auch wenn es uns schadet. Auch wenn wir kognitiv längst wissen, was uns gut täte.

Regulation ist für viele schwer aushaltbar, weil wir damit nicht vertraut sind. Die ersten Signale hören wir oft nicht: Ärger, Ungeduld, Wut, Angst, Traurigkeit, Scham. Und dann gehen wir in den Kopf, weil das Gefühl unangenehm ist. Im Kopf bin ich sicher. Der Verstand fühlt nicht.

Das Problem: Reflexion ist etwas anderes als Regulation. Ich kann stundenlang über meine Muster nachdenken. Mein Nervensystem bleibt trotzdem im Alarmmodus.

Was Führung mit dem Nervensystem zu tun hat

Mein innerer Zustand beeinflusst mein Gegenüber. Immer. In jedem Meeting, in jedem Gespräch, in jeder Entscheidung. Gerade in Zeiten hoher Dynamik und Unsicherheit ist das keine Soft-Skill-Frage, es ist Führungskompetenz.

Ein reguliertes Nervensystem bringt messbare Erfolge. In der Qualität deiner Entscheidungen. In der Ruhe, die du ausstrahlst. In der Klarheit, mit der du kommunizierst.

Wir werden gut in dem, was wir häufig tun. Wenn ich täglich im Stressmodus funktioniere, werde ich darin immer besser. Wenn ich lerne, mich zu regulieren, wird auch das zur Gewohnheit.

Titrieren statt Überfordern

Das Ziel: In kleinen Schritten in die Regulation gehen. Wie im Chemieunterricht: titrieren.

Nicht alles auf einmal angehen. Emotionen wahrnehmen und halten. Meinen inneren Safe space schaffen, indem ich mir das Signal „Es ist sicher“ sende. Schritt für Schritt mein Toleranzfenster erweitern.

Inspiriert von Peter Levines Arbeit zu Somatic Experiencing: „Es geht nicht darum, was der andere sagt. Es geht darum, was ich wahrnehme“. Meine Wahrnehmung ist gefiltert durch den Zustand meines Nervensystems.

Für deine Praxis: Reflexion und Regulation

Reflexion:
Beobachte dich in der Kommunikation. Wann bist du entspannt, präsent, offen? Wann mobilisiert, alert, im Kampf- oder Fluchtmodus? Wann im Freeze, innerlich abgeschaltet und abgespalten?

 

Diese Beobachtung ist der erste Schritt. Ohne Bewertung. Einfach wahrnehmen.

 

Regulation:
Lehn dich zurück. Spüre deine Füsse auf dem Boden. Bewusste Atemzüge, verlängertes Ausatmen. Gefühl innerlich benennen: „Da ist Wut. Da ist Ungeduld. Da ist Unsicherheit.“

Annehmen. Nur was da sein darf, kann gehen.

Das klingt simpel. Ist es aber nicht. Die Herausforderung liegt im Tun. Im täglichen Üben. Im Verlangsamen, wenn alles in dir nach Tempo schreit.

Reflexionsfragen für dich

Fazit

Emotionsregulation bedeutet nicht, nichts mehr zu spüren. Emotionen sind dein Radarsystem. Lerne, sie zu lesen. Nimm Tempo raus, verlangsame, entwickle mehr Spürgewahrsein.

Dein Nervensystem zu regulieren hat dir vermutlich niemand beigebracht. Die gute Nachricht: Du kannst es lernen. In jedem Alter. Mit jeder Erfahrung.

„Be present“ Leadership Deep Dive 

Zwei Tage Raum und Zeit für innere Führung und 4 Monate Begleitung, um somatische Resilienz im Körper zu verankern. Praktische Tools, die du sofort anwenden kannst. Eine Gruppe von Führungskräften, die ähnliche Herausforderungen haben.

👉 Mehr erfahren: https://breitenmoser-hr.ch/be-present-leadership-programm/

 

Bis ganz bald, herzlich

eure Imelda

Du möchtest keinen Beitrag verpassen?

Melde dich jetzt zum Community Letter an!

Wir geben deine Daten nicht weiter. Versprochen.

Du willst klar denken, den Überblick behalten, gelassen bleiben und souverän führen. Aber unter Druck greift dein System zu alten Mustern. Grübeln statt Fühlen. Tempo statt Innehalten. Kontrolle statt Loslassen. 

Dein Körper weiss es längst. Nur hörst du nicht hin.

Warum wir im Stress in den Kopf flüchten

Sorgenvolle Gedanken und Ängste reizen unser Nervensystem. Grübeln ist Beschäftigung für den Kopf, ohne ins Fühlen zu kommen. Der Stress drückt vom Körper in den Kopf … und der tut ganz und gar nicht, was uns gut täte.

Wir wollen nicht fühlen. Ungewohnt und unangenehm.

Ich kenne das gut. Um meine unangenehmen Emotionen nicht zu fühlen, habe ich mich jahrelang mit Arbeit eingedeckt. Das gab mir ein gutes Gefühl. „Habe was geleistet“, und ich galt als produktiv. Der damit einhergehende Dopamin-Kick hat mich süchtig gemacht. Funktioniert hat es langfristig trotzdem nicht. Irgendwann holt dich der Körper ein. Bei mir waren es Rückenschmerzen, die zum Bandscheibenvorfall mutierten und innere Leere.

Das Nervensystem sucht Sicherheit, keine Lösungen

Wenn unser System gestresst ist, wählen wir immer das Vertraute. Das gibt Sicherheit. Auch wenn es uns schadet. Auch wenn wir kognitiv längst wissen, was uns gut täte.

Regulation ist für viele schwer aushaltbar, weil wir damit nicht vertraut sind. Die ersten Signale hören wir oft nicht: Ärger, Ungeduld, Wut, Angst, Traurigkeit, Scham. Und dann gehen wir in den Kopf, weil das Gefühl unangenehm ist. Im Kopf bin ich sicher. Der Verstand fühlt nicht.

Das Problem: Reflexion ist etwas anderes als Regulation. Ich kann stundenlang über meine Muster nachdenken. Mein Nervensystem bleibt trotzdem im Alarmmodus.

Was Führung mit dem Nervensystem zu tun hat

Mein innerer Zustand beeinflusst mein Gegenüber. Immer. In jedem Meeting, in jedem Gespräch, in jeder Entscheidung. Gerade in Zeiten hoher Dynamik und Unsicherheit ist das keine Soft-Skill-Frage, es ist Führungskompetenz.

Ein reguliertes Nervensystem bringt messbare Erfolge. In der Qualität deiner Entscheidungen. In der Ruhe, die du ausstrahlst. In der Klarheit, mit der du kommunizierst.

Wir werden gut in dem, was wir häufig tun. Wenn ich täglich im Stressmodus funktioniere, werde ich darin immer besser. Wenn ich lerne, mich zu regulieren, wird auch das zur Gewohnheit.

Titrieren statt Überfordern

Das Ziel: In kleinen Schritten in die Regulation gehen. Wie im Chemieunterricht: titrieren.

Nicht alles auf einmal angehen. Emotionen wahrnehmen und halten. Meinen inneren Safe space schaffen, indem ich mir das Signal „Es ist sicher“ sende. Schritt für Schritt mein Toleranzfenster erweitern.

Inspiriert von Peter Levines Arbeit zu Somatic Experiencing: „Es geht nicht darum, was der andere sagt. Es geht darum, was ich wahrnehme“. Meine Wahrnehmung ist gefiltert durch den Zustand meines Nervensystems.

Für deine Praxis: Reflexion und Regulation

Reflexion:
Beobachte dich in der Kommunikation. Wann bist du entspannt, präsent, offen? Wann mobilisiert, alert, im Kampf- oder Fluchtmodus? Wann im Freeze, innerlich abgeschaltet und abgespalten?

 

Diese Beobachtung ist der erste Schritt. Ohne Bewertung. Einfach wahrnehmen.

 

Regulation:
Lehn dich zurück. Spüre deine Füsse auf dem Boden. Bewusste Atemzüge, verlängertes Ausatmen. Gefühl innerlich benennen: „Da ist Wut. Da ist Ungeduld. Da ist Unsicherheit.“

Annehmen. Nur was da sein darf, kann gehen.

Das klingt simpel. Ist es aber nicht. Die Herausforderung liegt im Tun. Im täglichen Üben. Im Verlangsamen, wenn alles in dir nach Tempo schreit.

Reflexionsfragen für dich

Fazit

Emotionsregulation bedeutet nicht, nichts mehr zu spüren. Emotionen sind dein Radarsystem. Lerne, sie zu lesen. Nimm Tempo raus, verlangsame, entwickle mehr Spürgewahrsein.

Dein Nervensystem zu regulieren hat dir vermutlich niemand beigebracht. Die gute Nachricht: Du kannst es lernen. In jedem Alter. Mit jeder Erfahrung.

„Be present“ Leadership Deep Dive 

Zwei Tage Raum und Zeit für innere Führung und 4 Monate Begleitung, um somatische Resilienz im Körper zu verankern. Praktische Tools, die du sofort anwenden kannst. Eine Gruppe von Führungskräften, die ähnliche Herausforderungen haben.

👉 Mehr erfahren: https://breitenmoser-hr.ch/be-present-leadership-programm/

 

Bis ganz bald, herzlich

eure Imelda

Nach oben scrollen

Gewinne 3x3 Stunden kostenloses Coaching!

Feiere mit uns den Relaunch unserer Website und gewinne eine individuelle Begleitung, die dich beruflich oder privat weiterbringt.

So machst du mit:
1. Fülle das Teilnahmeformular aus.
2. Teile uns dein aktuelles Thema mit.
3. Mit etwas Glück wirst du ausgelost!

Teilnahmeschluss: Mittwoch, 5. Februar 2025

Investiere in dich: Kostenlose 6-Wochen-Challenge

Wir gehen davon aus, dass du nicht zufällig auf unserer Webseite gelandet bist!? Wenn du hier bist, um in dich zu investieren, dann beginne doch mit unserem kostenlosen E-Mail Training und mach den nächsten Schritt.

So funktioniert es:
1. Fülle das Teilnahmeformular aus.
2. Bestätige deine Teilnahme
3. Du erhältst danach jeweils 1 Mail pro Woche mit konkreten Inputs und Aufgaben.