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Ein Wort für 2026: Warum ich mich für Liebe entschieden habe

Lesedauer: 4 Minuten

Ein Wort. Ein Kompass. Eine Haltung.

Pink hat kürzlich dazu eingeladen, sich ein Wort für das neue Jahr zu wählen – ein Wort, das wie ein Kompass wirkt, wenn Entscheidungen anstehen und der Fokus verloren geht. Ein Wort, das uns zurückbringt zu dem, was wirklich zählt.

Mein Wort für 2026 ist: LIEBE.

Nicht als romantisches Ideal, sondern als Haltung. Als Grundlage für alles, was ich tue. Für Führung, für Beziehungen, für Projekte. Für die Art, wie ich mit mir selbst umgehe.

Liebe ist einer unserer drei Werte bei Breitenmoser Human Relations – neben Mut und Klarheit. Und genau diese Verbindung fasziniert mich: Mut ohne Liebe ist eine mutige Aktion, aber nicht sinnstiftend. Mut, der aus Liebe kommt, trägt. Er verbindet. Er schafft Beziehung.

Warum Liebe mutiges Handeln erst möglich macht


Wir leben in einer Zeit, die Mut fordert. Mut, Entscheidungen zu treffen. Mut, die Komfortzone zu verlassen. Mut, Verantwortung zu übernehmen.

Doch Mut allein kann verhärten. Er kann trennen, wenn er nicht von Liebe getragen ist. Liebe macht Mut sinnvoll. Sie gibt ihm Richtung. Sie lässt uns fragen: Wofür tue ich das? Wen stärke ich damit? Was entsteht daraus?

Die NZZ Academy hat kürzlich eine Kampagne gestartet mit dem Satz: „Krisen kommen, Resilienz bleibt.“ Das hat mich aufgerüttelt. Denn Resilienz ist nicht nur Widerstandskraft. Sie ist auch Verbundenheit. Sie entsteht dort, wo wir mutig aus unserer Komfortzone gehen – und das mit Liebe tun.

Warum Beziehungsqualität über Erfolg entscheidet

In den letzten Jahren habe ich immer wieder eine Beobachtung gemacht: Nachhaltiger Erfolg ist nie primär eine Frage von Tools, Methoden oder Technologien. Es ist eine Frage von Beziehungsqualität.

Zwischen Führungskräften und Teams. Zwischen Organisationen und Kunden. Und zunehmend auch zwischen Organisationen selbst.

Wir stehen an einem Wendepunkt: KI wird Prozesse optimieren, Entscheidungen beschleunigen, Informationsflüsse revolutionieren. Doch gerade deshalb wird menschliche Verbindung nicht weniger wichtig – sondern entscheidender.

Technologie kann Systeme verbessern. Aber nur Menschen schaffen Sinn, Vertrauen, Verbundenheit und Commitment.

Die Qualität unserer Beziehungen – zu uns selbst, zu anderen, zu unseren Kunden – bestimmt, was wir gemeinsam erreichen. Amy Edmondson, eine der führenden Stimmen zu psychologischer Sicherheit, bringt es auf den Punkt:

„A system’s results are less shaped by its individual parts than by how the parts relate to one another.“

Das ist keine „weiche“ Idee. Es ist eine strategische.

Edgar Schein, einer der einflussreichsten Organisationspsychologen unserer Zeit, hat es am 26. Januar 2023 – am Tag seines Todes – in seiner letzten Botschaft an die OD Network Community (Organization Development) wunderbar formuliert:

„Love is what we bring to our clients. All the good we do comes from love.“

Er baute dabei auf einen Gedanken von Peter Vaill auf, der gesagt hatte: „Love the people who are the organization.“

Das hat mich tief berührt. Denn es beschreibt genau das, was wir in unserer Arbeit erleben: Die besten Projekte, die nachhaltigsten Veränderungen, die tiefsten Lernmomente – sie entstehen dort, wo echtes Interesse, Wertschätzung und Verbindung da sind.

Liebe in Selbstführung und Beziehungen

Liebe in Führung und Projekten

Meine Einladung an dich

Daniel Pink schreibt: „Choose a word that captures who you want to become. When decisions get noisy, return to it.“

Elvira Häusler, unsere geschätzte Kooperationspartnerin, hat diesen Gedanken in ihren Jahresend-Posts ebenfalls aufgegriffen und mich darin bestärkt, genau hinzuschauen: Welches Wort soll mich im 2026 wirklich tragen?

Liebe ist kein Softskill. Sie ist eine Entscheidung. Eine Haltung. Eine Kraft, die trägt – gerade dann, wenn es schwierig wird.

Herzlichst, eure Imelda

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Ein Wort. Ein Kompass. Eine Haltung.

Pink hat kürzlich dazu eingeladen, sich ein Wort für das neue Jahr zu wählen – ein Wort, das wie ein Kompass wirkt, wenn Entscheidungen anstehen und der Fokus verloren geht. Ein Wort, das uns zurückbringt zu dem, was wirklich zählt.

Mein Wort für 2026 ist: LIEBE.

Nicht als romantisches Ideal, sondern als Haltung. Als Grundlage für alles, was ich tue. Für Führung, für Beziehungen, für Projekte. Für die Art, wie ich mit mir selbst umgehe.

Liebe ist einer unserer drei Werte bei Breitenmoser Human Relations – neben Mut und Klarheit. Und genau diese Verbindung fasziniert mich: Mut ohne Liebe ist eine mutige Aktion, aber nicht sinnstiftend. Mut, der aus Liebe kommt, trägt. Er verbindet. Er schafft Beziehung.

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Wir leben in einer Zeit, die Mut fordert. Mut, Entscheidungen zu treffen. Mut, die Komfortzone zu verlassen. Mut, Verantwortung zu übernehmen.

Doch Mut allein kann verhärten. Er kann trennen, wenn er nicht von Liebe getragen ist. Liebe macht Mut sinnvoll. Sie gibt ihm Richtung. Sie lässt uns fragen: Wofür tue ich das? Wen stärke ich damit? Was entsteht daraus?

Die NZZ Academy hat kürzlich eine Kampagne gestartet mit dem Satz: „Krisen kommen, Resilienz bleibt.“ Das hat mich aufgerüttelt. Denn Resilienz ist nicht nur Widerstandskraft. Sie ist auch Verbundenheit. Sie entsteht dort, wo wir mutig aus unserer Komfortzone gehen – und das mit Liebe tun.

Warum Beziehungsqualität über Erfolg entscheidet

In den letzten Jahren habe ich immer wieder eine Beobachtung gemacht: Nachhaltiger Erfolg ist nie primär eine Frage von Tools, Methoden oder Technologien. Es ist eine Frage von Beziehungsqualität.

Zwischen Führungskräften und Teams. Zwischen Organisationen und Kunden. Und zunehmend auch zwischen Organisationen selbst.

Wir stehen an einem Wendepunkt: KI wird Prozesse optimieren, Entscheidungen beschleunigen, Informationsflüsse revolutionieren. Doch gerade deshalb wird menschliche Verbindung nicht weniger wichtig – sondern entscheidender.

Technologie kann Systeme verbessern. Aber nur Menschen schaffen Sinn, Vertrauen, Verbundenheit und Commitment.

Die Qualität unserer Beziehungen – zu uns selbst, zu anderen, zu unseren Kunden – bestimmt, was wir gemeinsam erreichen. Amy Edmondson, eine der führenden Stimmen zu psychologischer Sicherheit, bringt es auf den Punkt:

„A system’s results are less shaped by its individual parts than by how the parts relate to one another.“

Das ist keine „weiche“ Idee. Es ist eine strategische.

Edgar Schein, einer der einflussreichsten Organisationspsychologen unserer Zeit, hat es am 26. Januar 2023 – am Tag seines Todes – in seiner letzten Botschaft an die OD Network Community (Organization Development) wunderbar formuliert:

„Love is what we bring to our clients. All the good we do comes from love.“

Er baute dabei auf einen Gedanken von Peter Vaill auf, der gesagt hatte: „Love the people who are the organization.“

Das hat mich tief berührt. Denn es beschreibt genau das, was wir in unserer Arbeit erleben: Die besten Projekte, die nachhaltigsten Veränderungen, die tiefsten Lernmomente – sie entstehen dort, wo echtes Interesse, Wertschätzung und Verbindung da sind.

Liebe in Selbstführung und Beziehungen

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